Am 5. April 1990 wurde das Denkmal für Anton Fürstenau der Öffentlichkeit übergeben.
Die Idee, Fürstenau auf diese Weise als Verfechter der Reichsfreiheit (Urkunde von 1630) und als Diplomaten im Dienste seiner Heimatstadt zu ehren, stammt von dem Herforder
Unternehmer Heinrich Wemhöner.
Der Bildhauer Wolfgang Knorr schuf den Entwurf.
Er
gestaltete Fürstenau als ebenso erfolgreichen wie wohlhabenden Kaufmann und Politiker.
Er stellt ihn aber auch als den zwar starken, von der Bürgerschaft gestützten aber letztendlich
wehrlosen Verteidiger von Herfords Unabhängigkeit dar:
Auf dem Schachbrett der Macht
wurde Fürstenau, vom Kaiser preisgegeben, durch den brandenburgischen Kurfürsten
geschlagen (1652).
Zurück