
Es ist mir wichtig, dass meine Plastiken rundum erlebbar sind. Man soll sie sich immer wieder anschauen können und jedes Mal etwas anderes entdecken.
Ein Paradebeispiel hierfür ist das "Schwäbisches Paar".
Die Skulptur erzählt, wie man früher lebte in einem Dorf im Schwäbischen Wald.
"Da gab es nur ein paar Mühlen. Und da die Leute von irgendwas leben mussten, fingen sie das Schnitzen an und zogen mit den Sachen bis an den Bodensee, um sie dort zu verkaufen",
hat Wolfgang Knorr herausgefunden. Aus damals gefertigten Gebrauchs-
gegenständen hat er
das "Schwäbische Paar" gebaut:
aus Forke, Baumsäge, Brotschieber, Rad, Dreschflegel
und einem Lochbrett für Zinken entstand der Mann, aus Waschbrett, Apfelpflücker, einer
Bank und einem Netz die Frau.
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